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Kommunalwahlprogramm 2009 - Schwerpunkte

GRÜNE Köpfe GRÜNER Stadtbezirk GRÜNE Schwerpunkte
Machen wir uns bewusst, was es heißt, in der Stadt zu leben...
...BEWUSST ZUSAMMEN!
Setzen wir uns zusammen dafür ein, das Leben in der Stadt bewusst zu gestalten...
...ZUSAMMEN BEWUSST!

GRÜN für Bar­rie­re­frei­heit

Die Stadt der Zu­kunft ist für al­le zu­gäng­lich!

Bar­rie­re­frei­heit muss bei al­len Pla­nun­gen und al­len Bau­maß­nah­men, bei al­len Ein­rich­tun­gen und al­len Ver­an­stal­tun­gen die Re­gel wer­den. Auch In­for­ma­tio­nen müs­sen leicht zu­gäng­lich sein. Wir GRÜ­NE set­zen uns da­für ein, dass Be­hin­der­te, Al­te und Kin­der es be­quem ha­ben, wenn sie sich in der Stadt be­we­gen. Da­zu ge­hört der bar­rie­re­freie Zu­gang zu Lä­den und Ver­an­stal­tungs­or­ten. Wir drän­gen dar­auf, dass die DS­W21 ihr Ver­spre­chen ein­löst, ih­re Hal­te­stel­len bar­rie­re­frei um­zu­bau­en, be­son­ders im Ein­zugs­be­reich von Se­nio­ren­woh­nun­gen und Kin­der­gär­ten. Die DS­W21 wer­den wir auch auf­for­dern, ih­re elek­tro­ni­schen In­fo­säu­len so ein­zu­rich­ten, dass die In­for­ma­tio­nen auch für Seh­be­hin­der­te ab­ruf­bar sind.

GRÜN für neue We­ge im Ver­kehr

Vor­fahrt für Fuß­gän­ger(in­nen) und Rad­fah­rer(in­nen)!

In zwei Le­gis­la­tur­pe­ri­oden ha­ben wir ei­ne Rei­he von Ver­bes­se­run­gen für den nicht­mo­to­ri­sier­ten Ver­kehr, be­son­ders für Rad­fah­ren­de, ge­schaf­fen. So gibt es in Dort­mund mitt­ler­wei­le acht Fahr­rad­häu­ser zur si­che­ren und be­que­men Un­ter­brin­gung von je zwölf Fahr­rä­dern. Sie wer­den vom Ver­kehrs­club Deutsch­land be­trie­ben und von den Nut­zern ei­gen­ver­ant­wort­lich or­ga­ni­siert. Auf un­se­re Ini­tia­ti­ve wer­den neue Rad­we­ge vor­ran­gig auf der Fahr­bahn statt auf dem Geh­weg an­ge­legt. Ein­bahn­stra­ßen wer­den für den Rad­ver­kehr in Ge­gen­rich­tung ge­öff­net. Fahr­rad­bü­gel sor­gen für si­che­re Stell­plät­ze. Ze­bra­strei­fen er­hö­hen die sub­jek­ti­ve und ob­jek­ti­ve Si­cher­heit der Fuß­gän­ger. Statt al­le Flä­chen dem ru­hen­den Au­to­ver­kehr zu op­fern, wol­len wir er­rei­chen, dass Fuß­gän­ge­rin­nen und Fuß­gän­ger in der Stadt wie­der be­quem ne­ben­ein­an­der spa­zie­ren ge­hen kön­nen, dass Geh­we­ge in be­que­mer Brei­te zur Ver­fü­gung ste­hen und nicht Au­tos da­rauf par­ken.
Radweg Gehweg

GRÜN für ei­ne kin­der­freund­li­che Stadt

Die Stadt der Zu­kunft ist ein be­spiel­ba­rer Raum!

Mit dem Be­schluss zur Spiel­leit­pla­nung hat der Rat ein ei­gen­stän­di­ges In­stru­ment zur kin­der- und fa­mi­li­en­freund­li­chen Stadt ein­ge­führt. Bei Pla­nungs­vor­ha­ben sind nun grund­sätz­lich die Aus­wir­kun­gen und Fol­gen für Kin­der dar­zu­stel­len und ab­zu­wä­gen. Es wird nicht mehr aus­schließ­lich ge­schaut, wo ein neu­er Spiel­platz ge­baut oder ein al­ter er­neu­ert wer­den muss, son­dern auch ge­prüft, wel­che Spiel- und Streifräu­me - He­cken, Bö­schun­gen, Bra­chen, un­ge­stal­te­te Frei­flä­chen - durch Bau­vor­ha­ben ver­lo­ren ge­hen, und wo neu­er be­spiel­ba­rer Raum ent­ste­hen kann. Be­son­de­res Au­gen­merk gilt da­bei den We­gen zwi­schen Wohn­ort, Spiel­platz und Schu­le. Wir freu­en uns, dass un­ser Be­zirk mit dem Um­bau der Rhei­ni­schen Stra­ße schon wäh­rend der Mo­dell­pha­se an der Spiel­leit­pla­nung be­tei­ligt ist. In Ko­ope­ra­tion mit uns GRÜ­NEN hat der Fach­be­reich Ar­chi­tek­tur der Dort­mun­der FH das Vier­tel zwi­schen Rhei­ni­scher Stra­ße und West­park un­ter die­sen Aspek­ten be­trach­tet und krea­ti­ve Vor­schlä­ge zur kin­der­freund­li­chen Um­ge­stal­tung ge­macht. Sol­che Vor­schlä­ge wol­len wir öf­fent­lich ma­chen und in an­ste­hen­de Pla­nun­gen ein­brin­gen.
Stolperstein

GRÜN ge­gen Na­zis

Kein Fuß­breit den Rech­ten!

Dort­mund und ins­be­son­de­re Dorst­feld wird mitt­ler­wei­le bun­des­weit als Hoch­burg auch ge­walt­be­rei­ter Neo­na­zis wahr­ge­nom­men. Wir ha­ben nach vier Jah­ren den rech­ten La­den-Treff „Don­ner­schlag“ end­lich zum Auf­ge­ben zwin­gen kön­nen. Wir un­ter­stüt­zen wei­ter al­le an­ti­fa­schis­ti­schen Ak­ti­vi­tä­ten: den Run­den Tisch für To­le­ranz und Viel­falt im Stadt­be­zirk, prä­ven­ti­ve Ju­gend­ar­beit wie die „For­mel Re­spect” und die „Stol­per­stei­ne“.

GRÜN für Kli­ma­schutz im Vier­tel

Kli­ma­schutz vor Ort meint klei­ne Hil­fen für große Zie­le!

Ei­ne nach­hal­ti­ge CO-Ein­spa­rung wird nur er­reicht, wenn wir re­ge­ne­ra­ti­ve Ener­gien för­dern und gleich-zei­tig auf Ener­gie­ef­fi­zi­enz set­zen. Wir GRÜ­NE be­mü-hen uns in un­se­rem Vier­tel um die ener­ge­ti­sche Sa-nie­rung von öf­fent­li­chen Ge­bäu­den, die För­de­rung ener­gie­ar­men Ver­kehrs und ei­ne Sen­kung des Ener-gie­ver­brauchs bei der öf­fent­li­chen Be­leuch­tung. Wir stre­ben die Ein­rich­tung von Quar­tier­bü­ros an, die un-ter an­de­rem In­for­ma­tio­nen da­zu an­bie­ten, wie sich Ne­ben­kos­ten sen­ken las­sen. In­ter­es­sier­te sol­len dort un­ter­stützt wer­den, die für sie pas­sen­de Lö­sung zur In­ves­ti­tion in re­ge­ne­ra­ti­ve Ener­gien zu fin­den. Da­zu soll die Ver­bin­dung zwi­schen Hand­werk, Kun­den und Ban­ken or­ga­ni­siert wer­den.
Quartiersbüro

GRÜN für In­te­gra­tion und Viel­falt

In­te­gra­tion meint auf­ein­an­der zu­ge­hen und von­ein­an­der ler­nen!

Ein Vier­tel der Men­schen in un­se­rem Be­zirk ha­ben ei­nen Mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund. Die kul­tu­rel­le Viel­falt die­ser Grup­pen trägt ent­schei­dend zur Iden­ti­tät un­se­rer Stadt­teils bei. Ei­ne viel­fäl­ti­ge und of­fe­ne Ge­sell­schaft wächst, wenn die In­te­gra­tion von Men­schen mit Mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund auch in der Ar­beits-welt ge­lingt. Des­halb wol­len wir Ini­tia­ti­ven för­dern, die be­son­ders be­nach­tei­lig­te Grup­pen beim Ein­tritt in die Ar­beits­welt un­ter­stüt­zen. Dies be­trifft ins­be­son­de­re Ju­gend­li­che bei der Su­che nach ei­nem Aus­bil­dungs­platz oder auf dem Weg zu ei­nem hö­he­ren Bil­dungs­ab­schluss. Wir GRÜ­NE su­chen den Kon­takt zu Ver­ei­nen, die sich dem in­ter­kul­tu­rel­len Aus­tausch wid­men. Um de­ren Ar­beit noch mehr zu un­ter­stüt­zen, wur­den die Re­ge­lun­gen zur Ver­eins­för­de­rung auf Ini­tia­ti­ve der GRÜ­NEN in der ab­lau­fen­den Le­gis­la­tur­pe­ri­ode ver­bes­sert. An­re­gun­gen und Wün­sche aus dem Kreis die­ser Ver­ei­ne grei­fen wir auf und brin­gen sie in die Ar­beit der Be­zirks­ver­tre­tung ein.
Laden

GRÜN für gu­te Ge­schäf­te

Wir wün­schen uns Ge­schäf­te im Vier­tel, von de­nen je­de(r) et­was hat!

Den Her­aus­for­de­run­gen Rech­nung tra­gend, die der de­mo­gra­phi­sche Wan­del stellt, wol­len wir ei­ne fuß­läu­fi­ge Nah­ver­sor­gung für al­le er­mö­gli­chen. So kön­nen wir die Le­bens­qua­li­tät in den ein­zel­nen Quar­tie­ren för­dern. In die­sem Sin­ne ha­ben wir uns für die An­sied­lung ei­nes Voll­ver­sor­ger-Su­per­mark­tes im Zen­trum von Un­ter-Dorst­feld ein­ge­setzt. Dass durch die­ses Pro­jekt ei­ne Grün­flä­che ver­lo­ren geht, ist für uns GRÜ­NE bit­ter. GRÜ­NE Stadt­ent­wick­lungs­po­li­tik zielt aber auch auf ein viel­fäl­ti­ges An­ge­bot und ei­ne at­trak­ti­ve Aus­ge­stal­tung des Ein­zel­han­dels vor Ort. Die ver­kehrs­ver­mei­den­de Ver­sor­gung und die Sta­bi­li­sie­rung des Zen­trums ha­ben in die­sem be­son­de­ren Fal­le für uns das grö­ße­re Ge­wicht.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 2011-03-04