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Benennung der Straßen und Plätze unter dem U-Turm

Lageplan
Lageplan aus dem Original-Aufruf

Ende der Ideensammlung - Partizipationsprojekt brachte wertvolle Anregungen

Danke allen, die mitgmacht haben, für die tollen Vorschläge zur Benennung der Straßen und Plätze am Dortmunder U! Wir GRÜNEN sind der Meinung, dass diese Form der politischen Mitbestimmung durch interessierte Bürger und Bürgerinnen auf vielen Gebieten sinnvoll und möglich ist. Wir sind deshalb dabei, unsere Seite so zu gestalten, dass wir Informationenen transparent und beteiligungsnah vermitteln können. Stadtpolitik lebt vom Mitmachen und sich Einmischen! Deshalb sind auch alle, die interessiert sind, eingeladen, zu unseren Ortsverbandstreffen zu kommen. Dort könnt Ihr/können Sie uns kennen lernen und mitdiskutieren. Wir GRÜNEN sind eine basisdemokratische Partei. Das heißt, Ihre/Eure Meinung ist entscheidend!

Aufstellung des Namenskonzepts

Wir haben das Ziel verfolgt, aus den Vorschlägen von Bürgern und Bürgerinnen Kriterien für die Namensauswahl zu entwickeln. Dazu haben wir drei Leitlinien aufgestellt: Die Straßennamen sollten sich 1. auf die künstlerische und kulturelle Nutzung des U beziehen oder 2. die alte Nutzung der Brauerei betreffen. Und sie sollten 3. das ehrgeizige Ziel der internationalenAusstrahlung unterstreichen.
Zu den Ideen der Bürger kamen Vorschläge der Gemeinschaft der künftigen Nutzer des U. Das sind vor allem der Hartware Medien-Kunst-Verein, das Museum am Ostwall und der Fachbereich Design der Dortmunder Fachhochschule. Aus diesem Fundus dieser Vorschläge haben wir in unserm Ortsverband ein Konzept destilliert, das wir in die Verhandlungen mit den anderen Parteien der Bezirksvertrteung Innenstadt-West eingebracht haben.

Der politische Beschluss

Die beschlossenen Namen.

Unserem Koalitionspartner CDU lag daran, die Offenheit und Internationalität des U-Areals hervorzuheben, und so fügte sie dem Konzept den Namen „Park der Partnerstädte“ hinzu. Da dies unseren Kriterien nicht widersprach, nahmen wir den Vorschlag ins Konzept auf. In der Sitzung am 28. Januar 2010 hat die Bezirksvertretung die im Konzept enthaltenen Straßen und Plätze größtenteils einstimmig verabschiedet. Von der SPD eingebrachte Vorschläge scheiterten leider am Kriterium der Internationalität. Wir haben in der Sitzung noch einmal dargelegt, dass dieser Ort, der über die Region hinaus ausstrahlen soll, auch Namen zeigen muss, die überregionalen Rang haben.
Die Verwendung des Namens Kippenbergers - eines der prominentesten Söhne unserer Stadt - für einen mehr im Mittelpunkt des Areals liegenden Straßenraum scheiterte an den religiösen Bedenken unserer Koalitionsfreunde der CDU.

Vision „Shared Space“ - Mischverkehr unterm U

Im Zuge der Diskussion über die Benennung ging es auch darum, die verschiedenen Teile des öffentlichen und halböffentlichen Außenraumes sinnvoll untereinander abzugrenzen. Dabei wurde deutlich, dass das Areal für eine innovative Gestaltung geradezu prädestiniert ist. Die Idee der Gestaltung nach dem Prinzip des „Shared Space“ (deutscher Begriff: „Gemeinschaftsstraße“) fand im Ortsverband und in der Bezirksvertretung großen Zuspruch. Und so hat die BV die Verwaltung beauftragt, zu prüfen, wie sich das unterm U umsetzen lässt.

Ablehnung Max von der Grün

Das U ist das ehrgeizige Projekt eines Zentrums für Kreativwirtschaft. Zu diesem Themenkreis gehört allgemein selbstverständlich auch die Literatur. Das Dortmunder Projekt ist jedoch insbesondere und wesentlich durch die geplante Nutzung seines baulichen und inhaltlichen Mittelpunktes, des ehemaligen Kellereihochhauses der Unionbrauerei, geprägt. Und das sind Einrichtungen der bildenden Kunst.
Um dem neuen und unscharfen Begriff der Kreativwirtschaft ein greifbares Profil zu geben, haben wir uns entschlossen, der Bedeutung des zentralen Inhalts mit der Benennung der Straßen und Plätze Ausdruck zu verleihen, in dem wir dabei Bezug nehmen auf bedeutende Dortmunder Persönlichkeiten aus diesem Bereich.
Das Namensgebungskonzept wollen wir prägnant und durchgehend umsetzen, Durch den Bezug auf einen Schriftsteller würde es verwässert. Diese Entscheidung hat nichts mit der Wertschätzung Max von der Grüns zu tun. Unser Ansatz, den Platz an der Stadt- und Landesbibliothek direkt gegenüber dem Hauptbahnhof nach ihm zu benennen, hat der Witwe Frau von der Grün nicht gefallen und wurde von uns zurückgezogen. Dies bedauern wir sehr, da dieser Platz eines der wichtigsten Eingangsportale Dortmunds darstellt. Die unmittelbare Nachbarschaft zur Stadt- und Landesbibliothek liefert zudem einen thematischen Bezug zur Literatur und wäre deshalb gut geeignet, Max von der Grün zu ehren. Wir können aber auch die Einwände der Frau von der Grün verstehen, da eine wirksame bauliche Fassung dieses Platzraumes derzeit noch nicht wirklich erkennbar ist und es sich nur schwer vorstellen lässt, wie dieser Platz einmal aussehen kann.

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Ihre Vorschläge zur Benennung (einiger) der Straßen

Kommentar 36

Kommentar von Marion Potthoff geschrieben am 12.02.2010 um 19:22 Uhr:

Das Dortmunder U hat Tradition. Tradition sollte regional beibehalten werden. Ursrpünglich sollte einer der Plätze nach dem Lanstroper Schriftsteller Max von der Grün benannt werden. Diese Idee möchte ich aufleben lassen. Ersten der Bezug zu Dortmund, zweitens empfinde ich es als sehr zutreffend einen Platz nach einem Künstler, in diesem Falle einem Dortmunder Schriftsteller, zu benennen.
Max-von-der-Grün-Platz ist mein Favorit.



Kommentar 35

Kommentar von Stefanie geschrieben am 08.02.2010 um 13:23 Uhr:

Hallo,
da der Wettbewerb bereits seit 6 Monaten läuft,
wären Ergebnisse interessant, sprich wer hier aus den Reihen gewonnen hat!


Kommentar 32

Kommentar von Nils Graf von Roit zu Hoya geschrieben am 20.12.2009 um 23:58 Uhr:

Also mein Beitrag (Nummer 29) war durchaus ernst gemeint. Ich kann auch zu jedem Vorschlag eine Begründung geben. Wie z.B. für "Pennergasse": In unserer Stadt leben nicht nur gut situierte Menschen. Hier leben auch Menschen die von der Gesellschaft vergessen werden und gerne ignoriert werden. Daher ist es um so wichtiger bei neuen Straßennamen nicht an schon 1000-fach verwendete Thematiken zu denken, sondern auch mal neue Wege zu gehen. Die "Penner" haben durchaus ein Recht darauf wahrgenommen zu werden. Evtl. kann man am Wort "Penner" noch etwas ändern und nach Möglichkeit gendern, aber an sich soll genau das oben Beschriebene die Motivation für meine Vorschläge sein.


Kommentar 31

Kommentar von Bernie geschrieben am 09.12.2009 um 12:12 Uhr:

Kann mal bitte jemand Einträge 29 und 30 löschen????? (Und danach natürlich meinen auch!)


Kommentar 30

Kommentar von peter pan geschrieben am 05.12.2009 um 15:30 Uhr:

hotter allee
bouncer avenue
mittelweg
novagoal straße
straßenweg


Kommentar 29

Kommentar von Nils Graf von Roit zu Hoya geschrieben am 01.12.2009 um 18:29 Uhr:

Aloa! Ein paar Ideen, ohne Begründungen.

- Platz des himmlischen Filzes

- Straße A

- Bildungsallee

- Antifaschismusweg (nur als Einbahnstraße)

- Losegoweg

- Straße ohne Namen

- Gewerkschaftsweg

- Höllenschlund

- Pennergasse

- Point of no return

- Königinnenwall

- Frau Brinkhoff Weg

- Augusto Boal Weg

- Klimawandelpfad

- Millionengrab





Kommentar 28

Kommentar von stephan gümbel geschrieben am 09.11.2009 um 14:06 Uhr:

Mit dem Vorschlag, um den U-Turm Künstlern Straßen zu widmen, kann ich viel anfangen. Meinetwegen auch Literaten.
Am 25. Oktober dieses Jahres wäre Peter Rühmkorf, einer der führenden deutschen Lyriker des vergangenen Jahrhunderts 80 Jahre alt geworden. Er wurde in Dortmund geboren und starb vergangenes Jahr. Meines Wissens gibt es bisher keine nach ihm benannte Straße oder Gasse.
Mit Pina Bausch und anderen wegweisenden KünstlerInnen würde er sich prima vertragen.


Kommentar 25

Kommentar von Felix geschrieben am 26.10.2009 um 14:18 Uhr:

Bergmann Bier Straße

Unterm Gärturm

Zum FZW

Am U


Kommentar 24

Kommentar von Diana Maria geschrieben am 16.09.2009 um 12:51 Uhr:

Ich finde es gut, wenn in 20 Jahren die Leute durch das U-Areal gehen und ein Museum sehen durch den Straßennamen

Am ehemaligen Gärturm

auf die frühre Nutzung aufmerksam gemacht werden würden.


Kommentar 23

Kommentar von Heinrich Peuckmann geschrieben am 14.09.2009 um 19:05 Uhr:

Der Platz am U muss nach dem bekanntesten Künstler benannt werden, den Dortmund in den letzten Jahrzehnten gehabt hat. Eine Stadt, die Wert auf ihr kulturelles Profil legt, muss so etwas einfach beachten.
Der Platz am U muss daher "Max-von-derGrün-Platz"
heißen. Es ist schade und spricht nicht für das kulturpolitische Bewusstsein der Dortmunder Grünen, dass sie sich nicht dem Vorschlag, der u.a. aus den
Reihen der Dortmunder Schriftsteller kam, angeschlossen haben.
Die Aktion, die die Grünen nun im Internet ausgelöst haben, zeitigt viel teilweise peinlichen Unsinn. Es ist noch nicht zu spät für eine Kehrtwende Richtung Niveau!

Heinrich Peuckmann
Schriftsteller


Kommentar 22

Kommentar von Jan Leismann geschrieben am 10.09.2009 um 23:12 Uhr:

Die neuen Straßen sind von bereits existierenden Straßen mit mittelalterlichen Titeln und Rängen wie "König" (Königswall) oder "Ritter" (Ritterstraße)umgeben. Es gilt, Ritter und Könige der Thematik des Standorts, nämlich Kunst und Kreativität zu finden. Daher möchte ich folgende Vorschläge abgeben:


-Jimi-Hendrix-Platz (bzw. -Straße)

-Heinrich-Böll-Straße

-Bob-Kane-Straße

-Carl-Barks-Straße

-John-Lennon-Straße


Die Auswahl der Künstler ist bewusst international. Es soll die Kunst ohne nationale Grenzen und verstaubter Traditionen unterstreichen.


Der Wettbewerb ist eine sehr gute Idee!


Kommentar 20

Kommentar von Berry Doddema geschrieben am 31.08.2009 um 12:51 Uhr:

Diese Angelegenheit geht mir nicht aus dem Kopf.

Eine weitere Idee:

Die Musen - die Schutzgöttinnen der Künste als Ausgangspunkt zu nehmen.

Angefangen bei Athene : der Athenplatz (gibt es auch in München)

hätte Dortmund die Auswahl aus:

* Klio, die Rühmende, ist die Muse der Geschichtsschreibung (Attribute: Papierrolle und Schreibgriffel)

* Melpomene, die Singende, ist die Muse der Tragödie (Attribut: ernste Theatermaske, Weinlaubkranz, als auch wahrscheinlich ein Schwert oder eine Keule)

* Terpsichore, die fröhlich im Reigen Tanzende, ist die Muse für Chorlyrik und Tanz (Attribut: Leier)

* Thalia, die Festliche, Blühende, ist die Muse der Komödie (Attribut: lachende Theatermaske, Efeukranz, als auch ein Krummstab (denn auch die heitere bukolische Poesie gehört zu ihr))

* Euterpe, die Erfreuende, ist die Muse der Lyrik und des Flötenspiels (Attribut: Aulos, die Doppelflöte)

* Erato, die Liebevolle, Sehnsucht weckende, ist die Muse der Liebesdichtung (Attribut: Saiteninstrument, Leier)

* Urania, die Himmlische, ist die Muse der Sternkunde (Attribut: Himmelskugel und Zeigestab)

* Polyhymnia, die Hymnenreiche
(Liederreiche). Sie ist die Muse des Gesangs mit der Leier (kein spezifisches Attribut, manchmal die Leier)

* Kalliope, die mit der schönen Stimme, ist die Muse der epischen Dichtung, der Rhetorik, der Philosophie und der Wissenschaft (Attribut: Schreibtafel und Schreibgriffel)



Kommentar 19

Kommentar von Berry Doddema geschrieben am 20.08.2009 um 12:42 Uhr:

Diana Maria: >ich bin auf jeden fall für nnamen, die die zukünftige nutzung des areals betonen<

ja, das sehe ich auch so. Aber - in einer Phase des Brainstorming sollte jeder Vorschlag akzeptiert werden. Ich werde daher selbst noch einige Gedanken ergänzen.

Ergänzend zu meinem Vorschlag v. Personen aus der Kunst/Kultur/Kreativ Szene

Namen, die mehr abstrakt sind:

bezogen auf Idee:

Nuance, Gefühl,
Voraussetzung, These, Blickpunkt, Engagement, Perspektive, Stimmung,Geistesblitz, Illusion, Fiktion,Imagination, Offenbarung, Essenz, Sinn, Konnotation, Devise, Gefüge, Entwicklung,

außer Begriffe wie Strasse, Platz, Allee usw

Park (wie Media Park in Köln) oder "Port" (wie Brain Port)





Kommentar 18

Kommentar von Diana Maria geschrieben am 18.08.2009 um 12:30 Uhr:

dortmunder u

straße des digitalen zeitalters

innovationsallee

platz des kreativen denkens

museumswall


ich bin auf jeden fall für nnamen, die die zukünftige nutzung des areals betonen, da sie zur adressbildung für neue nutzer der kreativwirtschaft anreizend wirken können und auch ortsfremde durch den namen auf die nutzung schließen können.


Kommentar 17

Kommentar geschrieben am 13.08.2009 um 19:35 Uhr:

In Dortmund gibt oder gab es Folgende Brauereien DAB, Hövels, Bergmann, Borussia, DUB (Brau und Brunnen mit Brinkhoff’s), Gilden, Hansa, Kronen, Löwen, Ritter, Stifts und Thier.

Gerade weil es in der nähe die Brinkhoffsstraße und Ritterstraße schon gibt sollten auch die anderen Straßen diesem Namensschema im U-Turm-Viertel folgen. Es muss nicht immer eine Straße sein, man kann Weg, Allee, Pfad usw. als Zusatznamen nehmen.


Kommentar 16

Kommentar von Berry Doddema geschrieben am 13.08.2009 um 12:44 Uhr:

hier übrigens die seite von der Unionbrauerei auf wikipedia.

http://de.wikipedia.org/wiki/Dortmunder_Union-Brauerei

Der Brauereidirektor Bruno Schüler hätte mich bestimmt auch aus Dortmund verwiesen.


Kommentar 15

Kommentar von Berry Doddema geschrieben am 13.08.2009 um 12:34 Uhr:

und was bitte hat eine Käserei in Dortmund mit Rotterdam zu tun? Und erst recht fehlt mir der Bezug zu U.Turm.

Nach meinem Gefühl versuchen SIE hier witzig zu sein, nicht ich.

In Dortmund gibt es ein Platz von Hiroshima - ein Platz von Rotterdam wäre so gesehen gar nicht abwegig. Ich befürchte aber immer noch, Sie haben es nicht ernst genommen. ("alles käse was hier geschrieben wird")

"Mit so einer Einstellung hat man in Deutschland nichts verloren! Aber wenn es ums Geld verdienen geht dann ist Deutschland gut genug!"

Es würden damit viele Arbeitsplätze verloren gehen Herr Caseus. Mein Unternehmen gibt es fast 30 Jahre. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich profitiere
Ausländer zu verjagen - nur weil sie ander Meinung sind, gehört erst recht nicht auf einer Seite der Grünen.

Ich stimme aber gerne zu: zynismus geört hier nicht rein. Die Veschreibung "ominösen Gruppierungen wieder mit Ihren hahnebüchenden Namensvorschlägen" hat mich jedoch verletzt. Und IHRE Bemerkung habe ich als ähnlicher Angriff verstanden.

Aber warum kritisiert mich keiner auf meiner konkrete idee?

Zentrum für kunst, kultur und kreativität - also dann Strassen mit einem Bezug zu "kunst, kultur und kreativität"?





Kommentar 12

Kommentar von Michael Caseus geschrieben am 13.08.2009 um 07:45 Uhr:

Aufgrund des Bezuges zum Käse in Dortmund wären meine Vorschläge:

>Tulpenplatz
>Rotterdamplatz
>Goudastr.
>Alkmaarstr.
>Antjestr.


Kommentar 11

Kommentar von Berry Doddema geschrieben am 12.08.2009 um 13:22 Uhr:

hmm - mal nachgeschaut:

ominösen Gruppierungen: verdächtige Gruppierungen

auch der Begriff hahnebüchend sollte eine bestimmte UNSINN verdeutlichen.

Sie sollten unbedingt aufpassen ihr Bierglas beim kopfschütteln um zu schütten. Besser wäre es über den Bierglasrand zu SCHAUEN.

Wer über den Tellerrand schaut hätte bemerkt, dass das U-Gelände eine kreativwirtschaftlich dominierte Nutzung. In Dortmund ist eine Wandlung in gange.

Oder - wie oben gesagt: eine Umwandlung der innovativen Kultureinrichtung in ein Zentrums für Kunst und Kreativität.

Sie können mit meinem Vorschlag gerne nicht einverstanden sein - der Bezug zu meinem Vorschlag erscheint mir aber nicht abwegig.

Ich frage mich dagegen, warum die Strassennamen etwas mit der Unionbrauerei zu tun haben sollten? Sie sind nicht mehr da - sie sind weg! Echt, glauben Sie mir. Eine Unionsstrasse gibt es übrigens auch schon. Ich finde den Namen Unionsplatz absolut Phantasielos. Sollte es auch den den Unionboulevard geben? Eine Uniongasse und eine Unionallee?

Übrigens: wenn ich Ihnen zu verdächtig bin - Sie können genau sehen wer ich bin. Alles ganz offen und harmlos








Kommentar 10

Kommentar von Bernhard Wegberg geschrieben am 12.08.2009 um 12:41 Uhr:

Also "Unionsplatz" und "Emil-Moog-Platz" sind ja irgendwie schon logische Konsequenzen in Sachen Namensgebung.

Mir erschliesst sich allerdings nicht, was Pina Bausch, Peter Zadek, Jörg Immendorf, Georg Elser oder Rudi Dutschke mit der "Union-Brauerei" zu tun hatten?
Waren Sie begeisterte "Brinkhoffs Nr.1" - Trinker?

Hier soll doch der "U-Turm" gewürdigt werden, somit Personen und Begrifflichkeiten der Historie der "Union-Brauerei" und nicht irgendwelche Personen der Zeitgeschichte die nichts mit der Thematik zu tun haben und nur von irgendwelchen Gruppierungen jedesmal aus der Schublade gekramt werden, wenn es mal wieder darum geht unbenannten Strassen und Plätzen einen Namen zu geben. da wittern sie dann ihre große Chance auf Profilierung, anstatt konstruktive Vorschläge einzureichen.

Wenn in Zukunft in Hörde für Strassen und Plätze rund um den Phönixsee gesucht werden kommen diese ominösen Gruppierungen wieder mit Ihren hahnebüchenden Namensvorschlägen an.

'kopfschüttel*


Kommentar 8

Kommentar von Tobias Herp geschrieben am 11.08.2009 um 15:09 Uhr:

Die Idee mit Hopfen, Malz usw. ist nicht schlecht, aber es gibt sie schon: Wir haben in Dortmund bereits eine Hopfen-, eine Malz- und eine Gerstenstraße (beim Polizeipräsidium, warum auch immer ;-)

Auch eine Brinkhoffstraße gibt es schon (sogar in der unmittelbaren Nähe des Us); eine zusätzliche Fritz-Brinkhoff-Straße würde m. E. Verwirrung stiften.

Etwas anderes als Politiker sind Personen der Zeitgeschichte, wobei ich jetzt nur mäßige Bezüge zu Dortmund bzw. zum Brauwesen herstellen könnte. Es wäre in diesen Tagen m. E. wichtig -- insbesondere in Dortmund! --, Signale gegen den Rechtsextremismus zu setzen. So könnte ich mir z. B. gut eine Georg-Elser-Straße vorstellen (nach jenem Georg Elser, der am 8. November 1939, lange vor den Attentätern des 17. Juli, das Sprechstoffattentat auf Hitler im Münchner Bürgerbräukeller verübte). Vielleicht gibt es ja auch ähnliche Persönlichkeiten aus der Dortmunder Stadtgeschichte, die noch nicht mit Straßennamen gewürdigt wurden.

Eine Rudi-Dutschke-Straße fände ich auch klasse (was die Berliner können, können wir auch); eine andere Idee wäre noch Benno Ohnesorg (der ja nun wirklich ein völlig harmloser Teilnehmer der Demonstration war, die zu seiner Ermordung durch Karl-Heinz Kurras führte).



Kommentar 7

Kommentar von Berry Doddema geschrieben am 11.08.2009 um 11:59 Uhr:

mir erscheint es logisch, Namen zu suchen die mit Kultur und Kreativität zu tun haben. Der U-Turm sollte eine internationale Ausstrahlung erhalten. Kulturschaffenden aus der ganzen Welt sollten hier zu Besuch kommen.

Und das alles ohne die Bedeutung von Herrn Moog schmälern zu wollen. Auch Politiker haben hier "nichts zu suchen"

Meine Vorschläge sind dann auch namhafte Deutsche KünstlerInnen mit nationale und internationale Bedeutung aus den verschiedenen Sparten (Musik, bildende Kunst, darstellende Kunst, Literatur usw) zu suchen.

Für "meine" Sparte wäre das zB PINA BAUSCH

Für Schauspiel könnte das PETER ZADEK sein. Für bildende Kunst JÖRG IMMENDORF.

Es sind nur Vorschläge, erst recht für die Sparten wo ich "nichts" mit zu tun habe.

Welche Personen/Namen sind dann geeignet und wie /wer könnten da Vorschlägen gemacht werden.

Da wäre zB der Kulturrat NRW erste Ansprechpartner oder der Deutsche Kulturrat könnte Empfehlungen aussprechen.

Ich hoffe auf eine rege Diskussion

Berry Doddema
künstlerischer Leiter
Modern Dance Center
Westenhellweg 60-62
44137 Dortmund


Kommentar 6

Kommentar geschrieben am 10.08.2009 um 16:13 Uhr:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich finde die Beiträge von Andreas Walter klasse! Toll aus auch aus unserer Nachbarstadt Essen Vorschläge kommen.

Ich würde mich freuen, wenn seine Beiträge Erfolg hätten.




Kommentar 5

Kommentar von Andreas Walter geschrieben am 10.08.2009 um 07:56 Uhr:

NACHTRAG:

Emil-Moog-Platz


Kommentar 4

Kommentar geschrieben am 09.08.2009 um 15:07 Uhr:

Den Vorschlägen von Herrn Walter möchte ich mich anschließen. Die Brauindustrie war eines der großen Standbeine von Dortmund und welchen besseren Ort gäbe es als rund um das U, daran zu erinnern?


Kommentar 3

Kommentar von Kommune3 geschrieben am 07.08.2009 um 16:53 Uhr:

Die Kommune3 würde sich über eine Rudi-Dutschke-Straße sehr freuen. Anliegende Büroflächen würden wir in diesem Fall schon allein aus PR-Gründen (teilweise) anmieten.

Beste Grüße aus Grevel

Nikolai & Andre
Eure Kommune3 - Die Medien WG



Kommentar 1

Kommentar von Andreas Walter geschrieben am 07.08.2009 um 13:40 Uhr:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Andreas Walter und bin wohnhaft in Essen.

Mit der Geschichte der Union-Brauerei habe ich mich intensiv auseinandergesetzt und kann daher hoffentlich ein paar "naheliegende" Namenskreationen beisteuern.

Ich würde mich freuen wenn der eine oder andere Vorschlag Früchte tragen würde.

Generell komme ich aus der kreativen Branche und beschäftige mich Tag ein, Tag aus mit solchen Aufgaben.

Hier nun meine Vorschläge:

>Wilhelm-Struck-Str. (Besitzer der Hausbrauerei Struck, Ursprünge der Union-Brauerei)

>Fritz-Brinkhoff-Str. (1. Braumeister der neu gegründeten Union-Brauerei, Namensgeber für die spätere Premiummarke)

>Emil Moog (Ingenieur des U-Turms, sogar das 1. Hochhaus von Dortmund)

>Unionsplatz (um einen generellen Bezug zur Union- Brauerei zu schaffen)

>Hopfenweg (als ein Bestandteil der Braukunst)

>Malzweg (ein weiterer wichtiger Bestandteil des Bierbrauens)

MfG
Andreas Walter
Turbo-Media Medienproduktion
www.turbo-media.de
www.waltmeister.de


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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 2011-03-04